Jahresprogramm (Auszug)

...bis 24. März 2018: Ausstellung Martin Sieverding "DECONSTRUCTURES"

Im Juli 2017 hat der Maler und Tangolehrer Martin Sieverding sein Atelier von Duisburg nach Mülheim in die Galerie an der Ruhr verlegt. Ab 3.März 2018 gibt er dort einen ersten umfassenden Überblick über seine Arbeit in einer musealen Einzelausstellung.

In seiner im Geiste der lyrischen Abstraktion geschaffenen Malerei arbeitet er aus zahlreichen, sich überlagernden Schichten Bilder heraus, die für Ihn unter der Oberfläche darauf warten entdeckt zu werden. Es entwickeln sich stark "reliefierte"Werke, die in einem fortlaufenden Prozess aus Aufbau und Zerstörung aus den unterschiedlichsten Materialien entstehen.

Martin Sieverding über seine Arbeit: In meinen Arbeiten bin ich auf der Suche nach Bildfragmenten, die sich im Laufe meines Lebens angesammelt haben. Sie warten unter der Oberfläche. In vielen sich überlagernden Schichten versuche ich sie zu entdecken. Es ist ein Prozess aus Aufbau und Zerstörung. Oft sind es nur Spuren, die sich überlagern und eine Art Psychogramm ergeben, das den Klang meiner Seele reflektiert und innere wie äußere Wandlungen spiegelt.

13. - 29. April 2018: Ausstellung Cornelia Wissel

Am13. April 2018 eröffnet die Ausstellung Oxymoron der Künstlerin Cornelia Wissel in der Galerie an der Ruhr in Mülheim.

Wissel ist in einer Künstlerfamilie aufgewachsen. Ihr Großvater war Metallbildhauer und lehrte als Professor in Köln und Königsberg, ihr Vater war erfolgreicher Bildhauer, der sich insbesondere mit Kunst am Bau einen Namen gemacht hat. Wissel selbst studierte an der Hochschule der Bildenden Künste in Essen und malt vorrangig in Öl. Ihre künstlerische Tätigkeit verfolgte sie parallel zu ihrer Arbeit als leitende Psychologin an einer Landesklinik.

Die Ausstellung in der Galerie an der Ruhr ist die erste Werkschau der Künstlerin, in der sie ihr Gesamtoeuvre vorstellt, dass sich in verschiedene Werkgruppen gliedert, mit denen sie 10 Räume bespielt. Cornelia Wissels Arbeiten überraschen mit sehr intimen Einblicke in Lebenswelten, ohne dass wir dabei in die Rolle von Voyeuren geraten. Die Szenerien sind fremd und nah zugleich, vertraut und doch irritierend. In ihnen scheint ein innerer Widerspruch zu liegen, ein Oxymoron. Denn in Wissels Bildwelten scheinen sämtliche Dinge belebt, animistisch aufgeladen zu sein. Es ist, als ob Cornelia Wissel einen Kontrapunkt dazu setzen möchte, dass wir einer Welt leben, in der wir mehr und mehr das Empfinden haben, dass die Dinge am Entschwinden sind. Da sind Papierstapel, Hausfassaden, Bücherwände, Interieurs, eine Spiegelserie, einige Exterieurs mit vermeintlich zusammengewürfelten Habseligkeiten, Graffiti. Und in allen Werken fehlt der Mensch. Und gerät gerade damit zum Hauptthema, - eben durch seine Abwesenheit. So erschließt sich, worum es bei den vermeintlich unterschiedlichen Werkgruppen Wissels geht: Es geht um die Frage, inwiefern der Mensch in der Welt beheimatet ist, - die existentialistische Frage, die Philosophen wie Adorno und Heidegger beschäftigte.

Eine Frage, mit der sich auch Cornelia Wissel seit Jahrzehnten auseinandersetzt. In diesen Kontext gehört auch das sogenannte Spiegelzimmer, das Cornelia Wissel erstmalig zeigen wird. Im Zusammenhang mit dieser Serie findet sich auch das Objekt Gebetsteppich, der mosaikartig aus Glasscherben zusammengesetzt ist. In diesem Teppich erschließen sich, wie in anderen Werken Wissels, überlagernde Bedeutungsschichten: "Sowohl an Religion als auch an Selbstreflexion kann man sich leicht verletzen." (Wissel) Und wurde prompt dafür als Gotteslästerin angefeindet. Cornelia Wissels Kunst weist gewisse Stilmerkmale auf, die insbesondere für die Kunst des Surrealismus und der Art Brut charakteristisch sind: die mitunter merkwürdige Farbwahl, die Verundeutlichung von Räumen und die Verzerrung von Perspektiven.

Neben den stilistischen,sind es jedoch vor allem inhaltlich Verwandtschaften.In Cornelia Wissels Kunst geht vor allem um das persönliche Ausdrucksbedürfnis und Verfasstheit des Menschen, - es geht um Heimat, innere wie äußere. Ein Thema, das aktueller und zeitgenössischer nicht sein könnte angesichts unserer gesellschaftlichen Entwicklungen. Wo: KuMuMü / Galerie an der Ruhr, Ruhrstraße 3, Mülheim an der Ruhr

Wann: Freitag, 13. 4. 2018, Vernissage 19 Uhr - Dauer: 13. 4. - 29. 4. 2018

4. - 31. Mai 2018: Ausstellung Max Manfred Queißer

Schau "Projektion & Imagination des Lebens" - Malerei von Max Manfred Queißer in der Galerie an der Ruhr

 

Max Manfred Queißer war einerseits ein guter Beobachter seiner Zeit, andererseits war es für ihn immer ein normaler Teil seines Lebens und seiner Einstellung, sich mit seinen Träumen und Visionen zu beschäftigen und neues zu erforschen und kennen zu lernen. Ein großer Teil seiner kraftvollen und positiven Lebenseinstellung resultiert dabei aus sehr schweren Lebenserfahrungen..., dies entzündete in ihm diese Leidenschaft! Motivation seines Lebens wurden die Begeisterung für Philosophie (erst recht während der Zeit als Wissenschaftler) und parallel die Begeisterung, ja auch die Freude an der Kunst. Dieser, seiner kreativen Kraft, diesem Akt der Imagination haben wir dieses wunderbare malerische Werk zu verdanken.

  

10. - 30. Juni 2018: Ausstellung N.K.MIP "mip.fitynine"

Hinter dem Namen N.K.MIP verbirgt sich ein interessanter Künstler.  Die Ausstellung "mip.fitynine" ist ein wichtiger Meilenstein in seinem Leben.  Mit seinen Arbeiten und Performances haucht er dem "Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3" eine völlig neue Facette ein, indem er das ganze Haus "bespielt". Für die Kunststadt Mülheim an der Ruhr eine weitere spannende Ausstellung im SAN FRANCISCO JAHR 2018 IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR.

Ausstellung zeitgenössische Malerei mit neuen Techniken -  7. bis 29. Juli 2018 (Sonder- Besuchszeiten) 

26. August bis 30. September 2018  SAN FRANCISCO INSPIRATION - RUHR GALLERY MUELHEIM - GERMANY
26. August bis 30. September 2018 SAN FRANCISCO INSPIRATION - RUHR GALLERY MUELHEIM - GERMANY

Alle Arbeiten der Künstlergruppe werden verhüllt angeliefert und gehängt. Erst zur Vernissage / Ausstellungseröffnung am 26. August 2018 - 16:00 Uhr werden die Werke feierlich enthüllt - mit Überraschungen ist zu rechnen.

Ausstellende Künstler*innen

Hans-Jürgen Arts · Heidi Becker · Jürgen Brinkmann · Manfred Dahmen · Jutta Dammers-Plaßmann · Jörg Dornemann · Annette Fink · Aliv Franz · Inge Fleischer · Janina Funken · Lutz Gierig · Klaus Heckhoff · Johannes Hein · Karin Heissen · JOTT KAA · KRAUSEKRAUSE ·  Dagmar Luczkowski · N.K. MIP · Bernd Pirschtat · Franz Püll · Ras-Seeco Reggae · Alessandro Rovere · Martin Sieverding · Lukas Benedikt Schmidt · Dörthe Speetzen · Klaus Wiesel · Cornelia Wissel · Brigitte Zipp · Maria Zerres

Das San-Francisco-Jahr 2018 in der Stadt Mülheim an der Ruhr

Der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr ist Organisator der Ganzjahresveranstaltung in der Kunststadt und Kulturstadt Mülheim an der Ruhr und hat das Thema ausgewählt, um eine intensive Erfahrung mit der heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur geltenden Weltstadt zu erfahren. Zwei Beispiele sind die von hier ausgehende Hippiebewegung und die kreative Keimzelle Silicon-Valley. 

San Francisco wird auch die Stadt der Veränderungen und Umwälzungen genannt. Das Wappentier der Flagge von San Francisco stellt einen Phönix dar, der aus der Asche aufersteht – zurückgehend auf das Erdbeben von 1906.

 

Kunstausstellung „PASSAGE“ – Zwischen drei Kontinenten
2. Station: RUHR GALLERY Mülheim, 6. bis 27. Oktober 2018

Am Freitag, den 5. Oktober, wird die Ausstellung “PASSAGE“ der Künstlergruppe „d’accord“ um 19:00 Uhr in der RUHR GALLERY, Ruhrstraße 3, eröffnet.
Nach zwei Ausstellungsprojekten in Tanger und Tetouan (Marokko) im Frühjahr 2018 mit einer feierlichen Eröffnung durch den Directeur Provincial du Ministre de la Culture Mehdi Zouak  macht die Gruppe „d’accord“ nun vor einer weiteren Passage nach Amerika Station in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

Vom 06.10. bis zum 27.10. 2018 ist die Ausstellung „PASSAGE“ in der Ruhr Gallery in der Ruhrstraße 3 zu sehen.

Besuchszeiten mit Künstlergesprächen: Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung mit dem Galerieleiter Alexander Ivo Franz unter Telefon 0157-36295489 , der Eintritt ist frei.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich sowohl auf internationale Ausstellungsorte in Marokko, Deutschland und den USA als auch auf die unterschiedlichen künstlerischen Positionen der Gruppe.
Fünf Meisterschüler*innen verzaubern mit ihren Arbeiten

Lassen Sie sich überraschen durch Interieurs der besonderen Art von Cornelia Wissel, von der Schönheit des Vergänglichen in den Bildern von Daniela Werth oder den Farb-Raum-Kompositionen von Mohammed Ouammi. In Anlehnung an Landschaften finden Sie in den Arbeiten von Liane Lonken geheimnisvolle Räumlichkeiten und frei fließende Flächen oder Formen, und Heidi Becker nimmt Sie mit auf die Reise zum eigenen Ich mit Arbeiten, deren vielschichtige Farbaufträge Tief- und Durchblicke gewähren.

In Zusammenarbeit mit dem KKRR – KUNSTVEREIN UND KUNSTFÖRDERVEREIN RHEIN-RUHR

Vernissage 3. November 2018 um 19:00 Uhr - Eintritt und Parken frei - Ausstellung bis 18. November 2018

Heidi Becker - Helga Erlenkoetter - Sandra Kunce-Haurand - Liane Lonken - Ilona Reinhardt - Alfred Reiter - Gabriele Schneider - Stephan Paul Schneider  - Ulrike Simons  - Anne van Linn - Daniela Werth  - Cornelia Wissel

#FriscoSIX Fotokunst zum San Francisco-Jahr 2018

Vernissage 9. November 2018 um 18:00 Uhr Eintritt frei !Beletage - Galerie an der Ruhr / Ruhr Gallery / Kunsthaus Mülheim Stadtmitte Ruhrstraße 3  (Ausstellung vom 31. Oktober bis 30. November 2018)

Arbeiten von Claudia Kruszka, Michael Arndt, Jürgen Brinkmann, Jörg Dornemann, Bernd Pirschtat und Wolfgang Rücker 

LEONARDO DA VINCI - JAHR 2019 IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR
LEONARDO DA VINCI - JAHR 2019 IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR

KUNST PUR AN DER RUHR - JAHRESMOTTO 2019 STEHT FEST IN DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - |

Mülheimer Kunstverein KKRR hat das Jahresmotto 2019 ausgerufen

Am 2. Mai 1519 starb der italienische Universalgelehrte Leonardo da Vinci auf Schloss Clos Lucé, Amboise in Frankreich – der Mülheimer Kunstverein und Kunstförderverein Rhein-Ruhr (KKRR) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 10. Juli 2018 das Jahresthema 2019 beschlossen.

Künstler*innen und Künstler sind aufgerufen sich mit Zeichnungen, Malerei, Skulpturen, Fotografien, Videokunst und Performances in dieses spannende Jahr 2019 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr einzubringen. Die Ausstellungen sollen im Kulturpalais Mülheim Ruhranlage / "Kunstmuseum Mülheim an der Ruhrstraße 3" stattfinden.